Stressbedingte Erkrankungen

Nebst den oben genannten Stress-Signalen kann chronischer Stress schwerwiegende Erkrankungen zur Folge haben wie z.B.:

  • Herz-Kreislauferkrankungen;
  • Magen-Darmerkrankungen;
  • Diabetes;
  • Muskuloskelettale Erkrankungen;
  • Depressionen oder Angsterkrankungen.

In diesem Zusammenhang taucht heute auch häufig der Begriff Burnout auf.

Burnout ist ein Erschöpfungszustand. Es handelt sich dabei nicht um eine anerkannte psychische Erkrankung, sondern um ein sich schleichend entwickelndes Risiko, psychisch und körperlich zu erkranken.

Zu Beginn steht ein hohes Engagement und eine Leistungssteigerung, die später in einer völligen Erschöpfung endet. Die Entwicklung eines Burnouts bleibt von den Betroffenen oft unbemerkt.

Die Ursachen von Burnout sind eine Mischung aus einer andauernd hohen Stressbelastung im Beruf, einem unangemessenen Umgang damit und einem Mangel an Erholung.

Drei Merkmale kennzeichnen ein Burnout:

  • Emotionale Erschöpfung gilt als zentrales Merkmal. Es bezieht sich auf das Gefühl, emotional, körperlich und geistig erschöpft und entkräftet zu sein. Die Betroffenen fühlen sich ausgelaugt.
     
  • Zynismus oder Distanzierung bedeutet eine gleichgültige, distanzierte Einstellung gegenüber der Arbeit (Kunden, Patienten, Arbeitsaufgabe u.a.).
     
  • Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit beschreibt das Gefühl, trotz grosser Anstrengung immer weniger zu leisten. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwindet.